Ortsverband Kehl

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Solarpark für Goldscheuer - nachgerechnet, nachgehakt

Einer der kreativen Köpfe in der BI gegen Tiefengeothermie hat vorgeschlagen, an Stelle des Geothermiekraftwerks einen Solarpark gleicher Nennleistung zu bauen. Hört sich gut an, trotzdem, mal nachrechnen.

Laut http://www.solarrechner.de/ erwirtschaften im Raum Kehl auf 1.000 qm 41,58 kW Strom. Um die 4.000 kW des geplanten Kraftwerks zu erreichen, benötigt man also nach dem Dreisatz

x = 4.000 kW /  41,58 kW * 1.000 m² = ~ 96.200 m²

oder 9,6 ha. Die Gegenprobe im Solarrechner bestätigt dies.

Bestätigt wird diese Rechnung insbesondere durch Deutschlands größten Solarpark, Lieberose in Brandenburg. Dort erwirtschaften 162 ha eine Nennleistung von 52,79 MW. Der reelle Wirkungsgrad dort ist natürlich durch die nördlichere Lage geringer, die benötigen 12 ha für 4 MW.

Wohlweislich wird hier von "Leistung" gesprochen. Will man aber nicht Äpfel und Birnen vergleichen, müsste man die eingespeiste Strommenge, physikalisch "Arbeit", bewerten. Dann wären die Vergleichswerte exorbitant höher.

x = 12.000.000 kWh / 40.122,33 kWh * 1.000 m² = 299.085 m²

oder 29,9 ha.

Ein solcher Solarpark ginge von der Fläche ab, welche der Stadt Kehl zur Eigenentwicklung noch zur Verfügung stehen. Im ersten Fall wäre das exakt ein Viertel der Fläche, im letzteren Fall Dreiviertel. Umwelt- und landschaftsschutzpolitisch macht es auch keinen Sinn, eine derart große Fläche zuerst von Bäumen und Hecken zu befreien und danach mit Solarkollektoren vollzustellen und im Prinzip zu versiegeln.

Nach der EEG-Reform steht die Wirtschaftlichkeit zugebauter Solarleistung massiv unter Druck. Die Zeiten, wo man als Early Adopter eine halbwegs ordentliche Rendite einfahren konnte, sind vorbei. Für einen Solarpark Goldscheuer beliefen sich die Investitionskosten auf ca. 6 Mio €, um die instaliert Leitung zu erhalten. Hierbei isz die Rendite leicht positiv, 0,02 %. Im Fall eingespeister Strommenge steigt die Investition auf 18,7 Mio. € bei leicht negativer Rendite von 0,15%. Oder, plastischer: ein Bürger oder Unternehmen, der eine Einlage von 1.000 € tätigt, erhält 1020,- € bzw. 998,50 € ausbezahlt. Das gleicht nicht mal die Inflation aus.

Man sollte also den Bürgern reinen Wein einschenken. Ein 4 MW Solarpark in Goldscheuer erscheint dank der EEG-Novelle vollkommen unrealistisch.

Was aber ist die Alternative?

Statt eines Großprojekts auf der grünen Wiese sollte man um die Dächer in der Gemeinde werben. Solche kleineren Anlagen weisen eine höhere Rendite auf, sind also eine bessere Kapitalanlage. Solche Anlagen schneiden auch nicht in das Flächennutzungskonto der Gemeinde. Es kommt hier primär auf die Nutzung bestehender versiegelter Flächen an, nicht darum, neue zu schaffen. Wie das gehen kann zeigt das Beispiel der Firma Rahner in Gaggenau: 9.000 m² Dachfläche wurden bereitgestellt , 750 kW Leistung installiert.

Dazu kommen möglicherweise Kleinstwindanlagen oder Repoweringanlagen am Rhein. Der Solaratlas und der Windatlas des Landes vereinfachen diese Schritte seit 2012 erheblich. In vielen Fällen brauchen die Firmeninhaber nur noch den letzten Anstoß. Und die Gemeinde benötigt ein Vehikel, um sich an solchen Projekten zu beteiligen, um diesen letzten Anstoß zu geben: Stadtwerke!

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Kommentare (2) -

Ralf Kuderer
Ralf Kuderer

Wir rechnen obiges bestes Beispiel mit echten Zahlen durch.

Beispiel: Unterhachingen:

Fall a: (beste Angaben)
Die Leistung sollte ca. 4,3 MW betragen, liegt aber wohl bei 3.3 - 3.4 MW (Angaben schwanken)

offiziell wird der Eigenstromverbrauch rechnerisch von etwa 25 bis 30 Prozent der Brutto-Leistung angegeben (laut Betreiber)
Der Eigenverbrauch in Unterhaching liegt aber bei etwa 1,5 MW. (beste Angaben):

daraus ergibt sich Stromerzeugung von 1,8MW: (statt 4.3MW)

Fall b:
Unterhaching verbraucht lt. Auskunft von Dr. Knapek von den 1,2 MW, die es aktuell erzeugen soll,1 MW für den Kraftwerksbetrieb selbst. Im ZDF ist die Rede von 68% Eigenverbrauch für Pumpen und Anlagentechnik.
-> daraus ergibt sich Stromerzeugung von 0,2 MW

2 Welten.
Fakt:  Ein Solarpark wird ca. 2 Jahre früher mit Stromerzeugung beginnen können als ein Tiefengeothermiekraftwerk.  (Das ist in der Berechnung nicht berücksichtigt)

Setzen wir einen gesunden Mittelwert der obigen Werte an welche zu finden sind, wäre somit eine Stromerzeugung von 0,9MW zu erwarten. (Schon sieht das ganze viel realistischer aus)




Vorsicht vor Milchmädchenrechnungen. Unterhaching hat ein Fernwärmenetz angeschlossen, welches die erzeugte Strommenge begrenzt und durch die dazu notwendigen Pumpen die Stromabnahme erhöht.

Und dann ist das immer noch Äpfel mit Birnen vergleichen. Eigentlich darf man nur eingespeiste ARBEIT, i.e. Strommenge vergleichen. Unterhaching hat in 2010 knapp 11 GWh Strom geliefert, ex-Wärmeleistung in 2013 noch 6,7 GWh. Rechnen wir ruhig mal nur mit dieser letzten Zahl; dann ergibt sich der Dreisatz:

x =  6.691.000 kWh / 40.122,33 kWh * 1.000 m² = ~166.765 m² oder 16 ha

Da mag man nun der Eigenstromverbrauch abziehen; OK, mache ich auch mal, nehme also nur den Differenzanteil als Bruttostrommenge. Dann gilt für den Fall b:

Ex-Wärmelieferung
x = 10.923.272 kWh * (1 - 1 MW/1,2 MW) / 40.122,33 kWh * 1.000 m² = ~45.374,87 m² oder 4,4 ha oder 9 Fußballplätze oder 2,6 Mio € Investition

Mit Wärmelieferung
x = 6.691.000 kWh * (1 - 1 MW/1,2 MW) / 40.122,33 kWh * 1.000 m² = ~27.794,17 m² oder 2,8 ha oder 5,5 Fußballplätze oder 1,7 Mio € Investition

Mittelwert
x = (10.923.272 + 6.691.000) kWh / 2 * (1 - 1 MW/1,2 MW) / 40.122,33 kWh * 1.000 m² = ~36.584,52 oder 3,7 ha oder 7 Fußballplätze oder 2,2 Mio € Investition

Was aber noch wichtiger ist: Solarparks werden von Investoren gebaut, die Geld verdienen wollen. Jeder dieser angenommenen Solarparks wird mit aktuellen Vergütungssätzen effektiv laufende Verluste generieren.

Wäre es nicht viel einfacher, wie von mir vorgeschlagen mit Beteiligung einer städtischen Gesellschaft auf jedes Firmendach eine Solaranlage zu bringen? Und wenn das bis dato bei historisch besten Bedingungen nicht passiert ist, was sagt uns das?

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